Montag, 3. Mai 2010

Projekt Kick-off in Athen 27.04. bis 29.04.10

Nach viel Vorbereitung ist am 01. April dieses Jahr das im 7. Rahmenprogramm der EU geförderte Projekt "NEPHRON+" gestartet. Gemeinsamer Auftakt für alle beteiligten Partner war das Kick-off in Athen, der Heimatstadt des Projektkoordinators. Aus diesem Grund durfte ich gemeinsam mit drei Kollegen nach Athen fliegen, um bei dem Projekttreffen teilzunehmen.
Die Hinreise begann früh (Abfahrt in Oldenburg war 4:30), um passend zu 14 Uhr Ortszeit in Athen zu sein. Die Hinreise war mehr oder weniger unspannend, nur die Taxifahrt vom Flughafen ist erwähnenswert, oder viel mehr die Preise. Nachdem die Kollegen und ich den Flughafen verlassen hatten, kamen wir an einer Reihe schwarzen Taxen vorbei, die uns einen persönlichen Sonderpreis von 90, 80 und dann 70 Euro anboten für die Fahrt vom Flughafen zum Tagungsort. Das fast unwiderstehliche Angebot haben wir jedoch ausgeschlagen und sind mit einem staatlichen Taxi mit Taxameter gefahren und haben schlussendlich dann knapp 50 Euro gezahlt. Erstaunlich ist, dass die Taxifahrt am letzten Tag zurück nur 35 Euro gekostet hat. Wir haben jedoch die Vermutung aufgestellt, dass wir mit einem günstigeren Tarif gefahren sind, da das Taxi vom Tagungshotel aus gerufen worden war. Insgesamt waren die Preise allerdings eher undurchsichtig.














Das eigentliche Projekttreffen war zwar arbeitsreich, die Diskussionen dafür aber auch ergebnisreich. Neben der Arbeit ist aber besonders erwähnenswert das Social Event am zweiten Abend – ein Besuch des Akropolis Museums und gemeinsames Abendessen. Das Museum ist auf jeden Fall sehenswert! Besonders spannend ist, dass es über einer Ausgrabungsstätte einer alten Siedlung auf Säulen erbaut wurde, so dass ein Großteil des Bodens aus Glas besteht, durch das man die Grundmauern der Siedlung am Fuß des Berges zur Akropolis sehen kann.














Nach einer fast einstündigen Führung durch das Museum ging es um die Erhöhung der Akropolis herum bergab zum Restaurant.
Das Restaurant erschien von außen sehr unscheinbar, doch drinnen angekommen, wurden im ersten Stock von diversen griechischen Köstlichkeiten serviert, und das bei Vollmond und einem unglaublichen Ausblick auf die nächtlich beleuchtete Akropolis bei Vollmond. Fast schon kitschig, aber doch schön.









Insgesamt eine gute Reise, auch wenn die Luft in Oldenburg umso besser erscheint, wenn man aus einer Stadt mit gut 11 Mio. Einwohnern ( und laut unserem griechischen Gastgeber die Hälfte aller Griechen), Hochhäusern und einer Menge von Abgasen nach Hause kommt.