Montag, 17. Oktober 2011

Philips HomeRun versus iRobot Roomba

Vor einiger Zeit hat ein Arbeitskollege den HomeRun von Philips getestet. Durch meine Arbeit hatte ich zufällig zeitgleich den Roomba von iRobot da, so dass ich beide miteinander vergleichen konnte. Hier das Ergebnis:

Samstag, 15. Oktober 2011

Kindle: Klein, leicht, lesbar - das Buch für jede Handtasche

Ich stand eBook-Readern sehr skeptisch gegenüber, da ich mich immer für den Papier-Typen gehalten habe. Nichts geht doch über ein gutes, altes Taschenbuch, bei dem die Seiten schon leicht gelblich werden und man das Papier fühlen kann. Seitdem ich jedoch ab und zu mit kleinem Gepäck auf Dienstreise muss, ist wenig Platz für ausladende Taschenbücher, mal davon abgesehen, dass meine Regale alle voll sind. Aus diesem Grund habe ich den Kindle (Kindle eReader, Wi-Fi, 6 Zoll, E Ink Display) geschenkt bekommen. Und ich liebe ihn.
  • Er ist klein und leicht und handlich und lässt sich damit auch einhändig gut halten.
  • Die Schrift ist für ein digitales Gerät unglaublich gut lesbar, wie bei einem Buch (heißt auch: Im Dunklen muss man Licht anschalten, um was zu sehen, bei Sonne ist es hervorragend!).
  • Das Umblättern (Neuaufbau der Seite) sieht man zwar, aber es ist zeitlich in einem angemessenen Rahmen.
  • Die Tasten sind so angebracht, dass man auch einhändig vor und zurück blättern kann. Sehr praktisch
  •  Die Schriftgröße ist anpassbar, genauso wie der Zoom bei pdfs.
  • Man kann eigene Dokumente per Mail an den Kindle senden, was ich direkt genutzt habe. Man kann (muss aber nicht!) seine eigenen Dokumente auf den Amazon Account synchronisieren. So kann man sie z.B. mit einem Tablet austauschen.
  • Die Lieferung per WLAN ist praktisch direkt, wichtig für Lesehunrige, die nicht warten wollen und auch am Sonntag unbedingt ein neues Buch brauchen, oder unterwegs oder im Ausland oder ...
  • Die Bücher lassen sich in verschiedenen Sammlungen kategorisieren, so dass kein Chaos entsteht
  • Die Bedienung ist intuitiv, auch wenn die Texteingabe mit dem Cursorpad ein wenig aufwändiger ist. Für den normalen Gebrauch zum Anlegen von Sammlungen und Eingeben der Accountinformationen ist es aber ausreichend und ich würde immer das große Display den Tasten vorziehen. Wenn man jedoch viele Anmerkungen im Buch machen will, dann sollte man evtl. über den Kindle Keyboard nachdenken.
  • Ich vermisse den Touch NICHT! Besonders wenn ich auf dem Sofa liege und mit einer Hand lese, so rutscht das Buch oder nun der Kindle auch mal weg und man greift auf das Display. Bei einem Tablet drücke ich mir so ab und zu mal das Buch weg. Beim Kindle nicht.
Insgesamt finde ich Preis/Leistung prima und bin sehr zufrieden. Die Akkulaufzeit ist gigantisch, wenn man dran denkt, das WiFi auszuschalten. Ich lasse den Kindle nicht lange genug liegen, aber einen Monat hält er, wenn man wenig liest, sicher locker durch.

Montag, 25. Juli 2011

Danke schön!

Ich darf es tatsächlich behalten!! Ich hatte eine Mail, dass ich gewonnen habe! Vielen Dank an trnd und Samsung!
Und daher sitze ich nun mit meinem Galaxy SII auf einer Konferenz in Nottingham, nutze das WLAN und poste Fotos vom Sight Seeing gestern, welche ich natürlich auch mit dem Handy gemacht habe (die Qualität der Bilder hat unter dem Hochladen der Blogger-App gelitten und ist nicht dem Smartphone geschuldet).

Sonntag, 24. Juli 2011

Start the day...

... the Hukley way.
Heute ist Sonntag vor der Konferenz und gestartet haben wir mit echt englischem Frühstück bei Hukley in Nottingham (gebackene Bohnen, Spiegelei, Ham, Tomate, Pilz, Toast, Würstchen, gebackene Blutwurst und Tee).
Wir haben in einem Comic Laden eine Android- und Simpson Figuren gekauft, den ältesten Pub in England angesehen und natürlich die Robin Hood Statue fotografiert. Außerdem waren wir im Schloss. Geendet haben wir mit Bier und Burger bzw. Ale Pie.

Freitag, 22. Juli 2011

Konferenz in Nottingham

Morgen ist es mal wieder so weit, und ich fahre auf Konferenz- und Mini-Urlaubsfahrt. Diese Mal geht es nach Nottingham, wo Montag der WISHWELL (3rd International Workshop on Intelligent Environments Supporting Healthcare and Well-being) ist. Damit bleibt der Sonntag vorher, um auf den Spuren von Robin Hood das Schloss und seine Statue anzusehen.


© shining.darkness


Ich bin sehr gespannt auf den Flug, da wir mit Ryanair von Bremen nach London, Stansted fliegen, und das mein erster Ryanairflug wird. Von London fahren wir weiter mit der Bahn - 7 Minuten Zeit zum Wechsel zwischen zwei Zügen, ich hoffe, die UK-Bahn ist pünktlicher als die deutsche.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Fazit am Ende

Nun neigt sich das Projekt dem Ende zu. Da ich miese kleine Reime in Perfektion beherrsche, hier mein abschließendes Fazit:

Ode an ein Telefon - ich meine natürlich Smartphone... konkret das Galaxy SII

Oh Telefon,
nun gehst Du schon.
Es war so schön ...
musst Du schon geh'n?

Du warst so schnell,
(Du hast zwei Kerne,
das mag ich sehr gerne)
Dein Display so grell ... äh hell!

Fotos ganz fein,
machtest Du mein.
Apps gar viele
und sogar Spiele
hat der Market gebracht ...
wer hätt' das vorher gedacht?

Navigation ganz einfach
Homescreens gleich x-fach,
die Apps (und Tasks) im Griff,
das hatte Pfiff!

Die Zeit ist um,
und es wäre dumm,
mich zu beklagen
oder zu Fragen,
was bleibt offen?
Bleibt zu hoffen,
dass ich Dich nicht in meine kleinen, gierigen Fingerchen bekomme, sonst bist du Deiner zwei Kerne nicht mehr sicher ;o)



Und mal im Ernst: Ist ein super Gerät und ich kann es voll und ganz empfehlen.

Dienstag, 19. Juli 2011

Cut the rope ...

Fast hätte ich es vergessen: Das hier so oft genannte Spiel "Cut the rope" bekommt man frei per Download bei getjar. Einfach direkt mit dem Smartphone den Link m.getjar.com/mobile/75206/cut-the-rope-free aufrufen und runter laden.

OSGi und OSAMi auf dem Galaxy SII - erster Teil


Wie man für Android entwickelt, werde ich hier nicht vorstellen. Ich denke, es gibt genug Seiten, die einem Tips und Tricks oder einen Einstieg gewähren - allen voran hilft googeln, Wikipedia, AndroidPit oder aber schlicht auch die Entwicklerseite. Viel mehr beschreibe ich hier den Versuch, eine bestehende App des OSAMi Projekts auf das Galaxy SII zu übertragen.

Worum geht es: Das OSAMi Projekt (Open Source Ambient Intelligence Commons for an Open and Sustainable Internet) ist ein Itea 2 Projekt mit dem Ziel, ambiente Technologien zu entwickeln und Open Source bereit zu stellen. Das deutsche Teilkonsortium testet diese am Beispiel der häuslichen Rehabilitation von Infarktpatienten in einem betreuten Trainingsszenario.

Die Motivation hinter der Idee des deutschen Teilkonsortiums ist, dass die meisten Patienten nach einem Herzinfarkt nicht am Herzsport teilnehmen. Dieser ist jedoch wichtig, um das Herz zu trainieren und Nachhaltigkeit der stationären Rehabilitation zu schaffen. Beim Ausbleiben des Sports befindet sich der Körper sonst innerhalb kürzester Zeit wieder in dem gesundheitlichen Zustand wie vor dem Herzinfarkt. Aus diesem Grund entwickelt das Projekt einen Heimtrainer, der die Trainingspläne des Patienten direkt von der Klinik auf den Heimtrainer hoch lädt und so den Herzsport in den eigenen vier Wänden erlaubt. Der Patient trägt dabei verschiedene medizinische Sensoren wie EKG, Blutdruckmanschette und Pulsoximeter, so dass die sogenannten Vitalparameter permanent überwacht werden. Per Termin verabredet man sich mit dem begleitenden Arzt, der das Training aus der Klinik heraus überwacht und anpasst. Damit wird Verbindlichkeit und Sicherheit geschaffen.

Was hat das nun mit dem Galaxy zu tun? Eine Teilbereich des Projekts hat sich auch damit beschäftigt, den Herzsport nach draußen zu verlegen. Manche Menschen mögen lieber draußen spazieren gehen oder wandern als drinnen auf einem Rad zu strampeln. Das ist für das Herz genauso gut. Aus diesem Grund wurden die medizinischen Sensoren an ein Smartphone gebunden, um dann per Smartphone den Gesundheitszustand zu überwachen und bei Überanstrengung zu warnen.

Die Entwicklung auf dem Smartphone für Android 2.2 wurde auf dem HTC Desire und dem Vorgängermodell des SII getestet. Das Problem bei diesen Geräten war, dass es vor allem bei der grafischen Anzeige von den vielen EKG Daten nicht hinterher gekommen ist. Ein super Testfall für das Galaxy SII mit den zwei Prozessoren.

Die gesamte Entwicklung und Anbindung der Sensoren erfolgt über OSGi. OSGI ist eine hardwareunabhängige dynamische Softwareplattform, die Komponenten basierte Entwicklung erlaubt. Die einzelnen Komponenten laufen innerhalb eines Frameworks. Folglich war der erste Schritt, dass Framework auf dem SII zum Laufen zu bringen. Dazu haben wir das SII an einen Linux-Rechner angeschlossen. Während Kies der Vorgängerversion noch Probleme mit dem Anschluss an Linux hatte, funktioniert das dieses Mal ohne Probleme und das SII wird auch unter Linux ohne Murren angezeigt. Schnell lässt sich das SII mit Eclipse verbinden, nachdem wir das USB Debugging auf dem SII aktiviert haben. Anschließend wird OSGi Framework und die OSAmi-Grund App auf das Gerät übertragen.

Als nächstes wird das OSGi Framework gestartet. Hier warnt mich der Kollege aus dem Projekt, dass ihm sein altes Gerät beim ersten Start immer ohne einen konkreten Grund abgestürzt ist. Das Framework startet auf dem Galaxy SII jedoch fix und ohne Probleme. Der Dienst lässt sich beliebig starten und beenden. Der Service Status ist bequem abfragbar.

Da OSGi die Komponenten basierte Entwicklung erlaubt, werden nun die Komponenten nach installiert, die für ein minimales Setup ausreichen. Immerhin wollen wir kein komplettes Training mit dem Gerät absolvieren, sondern nur die Ansicht des EKGs testen. Auch das kann direkt per USB Verbindung über Eclipse erfolgen. Die Ausgabe von Exceptions ist verbessert worden und leichter nachvollziehbar - jede Komponente wirft eine Ausnahme (Exception), sollte ihr eine andere Komponente zur Ausführung fehlen.


















Am Ende habe ich sowohl den OSGi Dienst als auch die OSAmi App auf dem Gerät installiert und bin gespannt auf das erste Starten! Leider endet hier auch direkt der Test. Die App startet zwar, der Bildschirm bleibt jedoch schwarz. Auf dem Linux Rechner bekommen wir die Exception angezeigt, dass eine Textausgabe nicht ordnungsgemäß erfolgen kann. Scheinbar hat sich zwischen Android 2.2 und 2.3 etwas in der OSGi Framework-Bibliothek getan. Diese Bibliothek ist für uns nicht zugänglich, so dass wir den Fehler so erstmal nicht beheben können. Wir haben aber bei den Entwicklern von OSGi nachgefragt und warten gespannt auf eine Antwort.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das Samsung Galaxy SII ist für mich ...

Das Samsung Galaxy SII ist für mich ...

... der schnelle und brilliante Begleiter egal ob im Privatleben oder Beruf.

Heute hat Samsung mitgeteilt, dass unter allen Testern 100 ausgelost werden, die das Gerät behalten dürfen. Bedingung sind mindestens 3 Blogeinträge und ein Abschluss-Statement. Meines ist hiermit erfolgt :o)

Naja, ist vielleicht doch ein bisschen kurz gegriffen. Insgesamt hat mich das Gerät nun seit einigen Wochen begleitet und die Zeit ging schneller rum als vermutet. Ich bin ziemlich zufrieden bis auf Kleinigkeiten. Wobei ich hier zugeben muss, dass ich bei einigen Dingen auch einfach zu faul war, mir die auf einem Gerät einzurichten. Die Motivation fehlt, wenn man weiß, dass man das Gerät eh in ein paar Tagen wieder zurückgeben muss. Was aber auch nur zeigt, dass es sich bei den Mängeln nur um Kleinigkeiten handeln kann, denn sonst würden sie ja so sehr stören, dass man seine eigene Faulheit überwindet - wenn ihr versteht, was ich sagen will ;o)

Im Vergleich zum HTC Desire, von dem ich bisher behauptet habe, dass nichts über mein geliebtes Desire geht, muss ich zugestehen, dass der Touchscreen wirklich weicher und direkter zu bedienen ist. Auch das Display wirkt klarer und die paar mm Größenunterschied sind im Vergleich doch sagenhaft. Besonders wenn man von dem großen Samsung Display auf das kleinere Desire Display zurück geht. Hier hat bei mir auch besonders die automatische Anpassung der Displayhelligkeit an die Umgebung gepunktet.

Montag, 11. Juli 2011

Einsatz des Galaxy SII beim Renovieren

Das Galaxy SII – ein Begleiter in allen Lebenslagen! Klingt schleimig, ist aber so. Ich muss sagen, dass ich seit langem nicht mehr so zufrieden mit einem Gerät war.

Da ich aktuell am Umziehen bin, habe ich das Galaxy auch beim Renovieren des neuen Hauses immer dabei. Dabei hat es mir schon gute Dienste geleistet, um Mängel am Haus (heraus gebrochene Teile von Türen, riesige Löcher im Putz oder fehlende Fugen) oder den Fortschritt der Renovierung zu dokumentieren. Am Wochenende hat es mir jedoch bei den Malerarbeiten hervorragende Dienste geleistet.

Da ich schon immer mal mit einer Schablone was an die Wand bringen wollte, wurde und wird das Vorhaben dieses Mal im Haus verwirklicht. Ich bin aber von Natur aus ein Schisser – so eine Wand ist schnell versaut, und wer weiß, wie das ganze hinterher aussieht. Also habe ich die nackte Wand fotografiert und per Photoshop schon mal das Wandbild angebracht. So hatte ich dann eine prima Vorlage für die echte Arbeit. Leider habe ich vergessen, mir das Bild auszudrucken. Machte aber nichts, da ich mit dem echt guten Display des Galaxy eine viel kontrastreichere Lösung hatte. Einfach das Bild auf dem Gerät anzeigen lassen – Details ab und zu mal ran zoomen – und so das Motiv dann Stück für Stück auf die Wand übertragen! Super.

Dienstag, 5. Juli 2011

Reportage-Aufträge zum Thema “Kostenlose Apps”

Der letzte Satz Reporteraufträge ist da:



Generell finde ich, dass das Testen von Apps nichts spezifisch mit dem Galaxy zu tun hat, da ich diese auf jedem Android Gerät mit Market-Anbindung testen kann.

Hier dennoch meine persönlichen Einschätzungen zu den einzelnen Apps.

1.) Toggle Switch
Wenn ich nach dem "Toggle Switch Widget Pack" im Market suche, dann erhalte ich nur ein kostenpflichtiges Ergebnis von droid-mania.com. Da die meisten Funktionen auch ohne ein Widget schnell und einfach zugreifbar sind, war mir das Paket das Geld nicht wert. Wenn man sich die Toggle Widgets einzeln sucht, so sind einige frei (*):
  • WiFi Toggle*: WLAN, Bluetooth, GPS, Ton und das automatisch Ausrichten lassen sich auch über die Statusleiste schnell und einfach an und aus schalten. Daher halte ich mir den Platz auf den Homescreen, den so ein Toggle Widget verbrauchen würde, lieber für etwas anderes frei.
  • Bluetooth*: Siehe WiFi
  • Silent*: In der Statusleiste kann man zwischen Ton und Vibration wählen. Will man sein Telefon stumm schalten, so muss man die An-/Austaste einen Moment länger gedrückt halten, so dass einem der Stumm-Modus angeboten wird.
  • GPS: Siehe WiFi
  • Brightness Level*: Okay, das ist das einzige, was man so nicht unbedingt direkt findet. Das Galaxy SII jedoch über eine automatische Helligkeitsanpassung des Displays verfügt, finde ich das nicht sehr schlimm.
  • Auto Rotate: Siehe WiFi.
  • Airplain*: Bekommt man wie die Stumm-Schalten-Funktion über längeres Drücken der An-/Austaste als sogenannten Offline-Modus angeboten.
  • 2G/3G: Wie die Stumm-Schalten-Funktion ist auch der Datennetzmodus über längeres Drücken der An-/Austaste erreichbar.
  • Apn Toogle (GPRS/EDGE on/off): Habe ich bisher noch für nichts gebraucht.

2.) Wikitude
Habe ich hier lokal vor Ort getestet und finde es zum Teil schon erschreckend, wie viel Informationen bereits im Netz verfügbar sind. Über den eigenen Standort wird in der App bestimmt, was gerade um einen herum ist. In unterschiedlichen Kategorien wird einem Angezeigt, was Wikipedia zum nächstegelegenen Ort / Haus / Gegenstand anzusagen hat, wie viele Pizzabäcker es um die Ecke gibt, wer gerade was twittert oder ob es Videos gibt, die mit einem Tag aus der Nähe versehen sind.


Es wird in jeder Kategorie das Kamerabild mit den jeweiligen Informationen überlagert. Bei einem Drücke auf einen der angezeigten Informationspunkte bekommt man weitere Informationen eingeblendet.


An sich eine super Idee, die ich gerne im Urlaub ausprobieren würde - Pech nur, dass die Roaming Kosten für Datenverbindungen noch so teuer sind, so dass ich nicht weiß, ob ich das im Urlaub im Ausland testen würde.

3.) EboBirthday
Habe ich bereits installiert. Die App erinnert einen zuverlässig an Geburtstage, gerne auch schon eine gewisse Anzahl an Tagen im Voraus, so dass man Zeit hat vergessene Geschenke zu besorgen. Die Anzahl an Tagen und auch die Häufigkeit der Erinnerung lässt sich frei einstellen. Die App zieht die Geburtstage aus Kontakten und weiteren Quellen.
Mir ganz persönlich ging das Programm ein bisschen auf den Keks, da es nicht unterscheiden kann, welche Personen für mich wichtig sind und welche nicht - oder ich habe mich nicht intensiv genug damit beschäftigt, dass ich diese Einstellung nicht gesehen habe. Es stand auf jeden Fall ständig irgendein Geburtstag von irgendjemand, den ich vielleicht über fünf Ecken über XING kenne in meiner Statusleiste, so dass ich das icon immer weniger beachtet und immer mehr ignoriert habe.

4.) Astrid
Nette ToDo Liste. Man kann ToDos einrichten, priorisieren und im Widget anzeigen.


Sie bietet eine Erinnerungsfunktion, Fälligkeit, ein dazugehöriges Kalenderevent und man kann ihr Tags anheften. Dauer und bereits darin aufgewendete Zeit lassen sich ebenfalls angeben. Praktisch ist, dass sich die Liste mit den bereits bestehenden Google Account synchronisiert und man keinen extra Account braucht. Da ich jedoch bereits seit längerer Zeit Remember the Milk nutze, was mir noch ein paar mehr Features bietet, werde ich mich von dieser App wieder verabschieden. Einen Screenshot von dem Widget und eine Beschreibung zu Remember the Milk findet man weiter unten bei meinen Lieblings-Apps.

5.) Out of Milk
Die digitale Einkaufsliste, schnell und einfach mit dem Smartphone überall dabei. Man braucht keine Zettel mehr, man vergisst nicht, was man noch eben besorgen wollte, da man es immer und überall mal eben schnell notieren kann. Mit ihr lassen sich sowohl Einkaufslisten als auch Vorratslisten oder ToDo Listen verwalten. Neue Einträge werden per Tastatur, Spracherkennung oder Scanner hinzugefügt. Die Spracherkennung funktioniert hier tadellos. Auch das Wegstreichen geht ebenso flott. Gibt man einen Preis mit an, so wird einem die Summe des Einkaufs automatisch mit ausgerechnet. Abgehakte Lebensmittel oder andere Einkäufe lassen sich auf die Vorratsliste schieben, so dass man im Blick behält, was zu Hause ist und was fehlt. Über ein online Portal können Listen auch geteilt werden. Ein Widget gibt es jedoch nur für die Nutzer der kostenpflichtigen Pro Version.


















6.) Thinking Space
Ein Mindmap Tool für Android-Telefone. Wenn man unterwegs im Zug oder so spontan ein Brainstorming einberufen will, ist dies eine gute App. Sie bietet alles, was große Mindmap Tools auch bieten. Knoten anlegen, verbinden, Subknoten erstellen, einfärben, zusammenfalten und entfalten von Knoten und Subknoten, ... und am Ende das Teilen als Bild, Datei oder über das Internet.

Das einzige Problem, was ich mit dieser App habe, liegt in der Natur von Mindmaps. Ich persönlich finde sie auch auf einem großen 20" Bildschirm schon unübersichtlich. Auf einem kleinen Display eines Smartphones wird es mir zu anstrengend. Unterstützt werden die Datenformate von Freemind, Mindjet und XMind, so dass die fertige Mindmap auch auf einem Rechner bearbeitet und geteilt werden kann.

7.) Multicon Widget
Mit dem Multicon Widget lassen sich 4 Icons auf den Platz von einem Icon platzieren. Damit spart man eine Menge Raum auf den Homescreens - ob das der Übersichtlichkeit dienlich ist, oder nicht, sei mal dahin gestellt. Die Benutzung ist dabei intuitiv. Man legt ein Multicon Widget auf seinen Homescreen und belegt dann die freien Plätze mit den Apps seiner Wahl.


































8.) NetCounter

Kleiner, feiner Zähler, wie viel Datenverkehr man auf seinen Netzwerkleitungen hat. Besonders hilfreich sind Alarme, die man sich für jeden einzelnen Zähler der jeweiligen Netzwerke definieren kann. Sie helfen bei Volumen-beschränkten Verträgen, die Daten ein wenig im Auge zu behalten. Ein Programm, was ich auf dem Telefon belassen werde!









9.) Alchemie
Es gibt drei Spiele, die so heißen. Alchemie, ein Spiel, in dem man aus den vier Elementen neu kombinieren muss. Alchemie - Genetik, ein Spiel, in dem man Tiere zu neuen Tierarten kreiere, und Alchemy Classic, ein Spiel, das ein Remake von einem alten PC-Spiel ist. Ich habe die ersten beiden kurz installiert und muss sagen, dass sie mich beide nicht sehr lange fesseln konnten. Die Grafik ist bei beiden schon sehr nett, aber ich spiele dann doch eher "Cut the rope" oder "Angry Birds" oder ganz klassisch "Frozzen Bubbles".

10.) HandyCalc

Nachdem ich mir das Programm angesehen und mich durch die Demo gewühlt habe, war mir auch klar, warum es eine extra "Taschenrechner"-App gibt, wo doch ein Taschenrechner auch mit dem Telefon direkt mit geliefert wird. Die kleine App erschlägt einen erstmal mit Funktionen. Sie kann neben den normalen mathematischen Dingen auch Einheiten umrechnen und Währungen anzeigen. Das geht gut und schnell. Viel mehr werde ich hier nicht erklären, sonst kann ich einen eigenen Post nur für die App auf machen.







Meine Lieblings-Apps
  • DropBox: Zum leichten Austausch von Dateien über einen Server. Bestimmte Ordner können für andere frei gegeben werden, so dass man auch gemeinsam Daten austauschen kann. Sehr praktisch.
  • Zedge: Unmengen an kostenlosen Wallpapers und Klingeltönen zum Download.
  • GPSTracker: Wo bin ich gewesen? Ah, Tracker an und per GPS mit loggen, wo ich war. Zeit auch Durchschnittsgeschwindigkeit an, die Strecke, die Strecke per Luftlinie, und die Strecke in einer Karte.
  • APK Installer, wenn es mal nicht über den Market gehen soll, sondern man die App des benachbarten Entwicklers sein soll.
  • Wie z.B. die App "Cappuccino-Shake". Eine virtuelle Kaffeekasse, in der gespeichert wird, wie viel Guthaben man in die Kaffeekasse der Firma gesteckt hat. Mit jedem mal Handy auf den Kopf stellen, leer man ein Mal Guthaben für einen Kaffee aus der Kasse, bis sie leer ist. Die App zeigt per Widget einen täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kaffeekonsum an.
  • DB Navigator: Wann und wo fährt meine Bahn, wie groß ist die aktuelle Verspätung und bekomme ich meinen Anschlusszug.
  • Öffi: Eine unentbehrlich App wenn man auf Dienstreise in fremden Städten ist und nicht weiß, welches Verkehrsmittel wann wie fährt.
  • Leo: Wörterbuch to Go.
  • KaufDA Navigator: Die regionalen Beilagenprospekte im Smartphone, damit man weiß, was bei Lidle und Co gerade auf dem Wühltisch verramscht wird.
  • XING: Netzwerken auch unterwegs.
  • Camera360: Eine erweiterte Kamera mit netten Effekten, wenn man mal mit der Handy-Kamera spielen will.
  • Remember the Milk: ToDo Liste mit Serversynchronisation. Das Freischalten der App kostet im Jahr 25 Dollar, da man deren Server nutzt. Dafür bekommt man jedoch auch eine super ToDo Liste bzw. an sich mehrere Liste, die man bestimmten Orten zuordnen kann. Jedes ToDo hat eine Priorität, einen Ort, kann mit Tags belegt und mit Notizen versehen werden. ToDos kann man online, mit der App oder sogar per Mail einrichten - einfach eine Mail an den ToDo Eingang schicken. Die App hat mehrere Widgets. Die Erinnerung geht über das Smartphone oder per Mail oder sogar per SMS. Man kann sich alle ToDos in den Google Kalender exportieren oder als Feed holen. Nicht umsonst, aber hilfreich.

Montag, 27. Juni 2011

Reportage-Aufträge zum Thema "Prozessor und Bedienung"

Die nächsten Reporteraufträge sind da:



Hier meine Eindrücke zu den einzelnen Themen. Evtl. werde ich die Beiträge erst nach und nach ergänzen.

1) Ruckelfreie Wiedergabe von Full HD Videos
Ich habe mir das Big Buck Bunny animation (1080p HD) (http://www.youtube.com/watch?v=XSGBVzeBUbk) angesehen. Der erste Versuch endete damit, dass das Galaxy SII komplett abgestürzt ist. Da half nur noch Akku raus und neu starten. Der zweite Versuch war erfolgreich. Sehr nettes Ergebniss. Da ich hier im WLAN auch genug Bandbreite zum Ansehen des Videos hatte, hat nichts geruckelt. Ich habe ein Video vom Video-schauen gemacht:



2) Multitasking Fähigkeit
Die habe ich nicht explizit getestet. Das Gerät reagiert aber insgesamt wirklich sehr schnell und weich auf alle Eingaben. Insgesamt laden die Applikationen schnell und die Bedienung ist zügig.

3) Swype ausprobieren (hatte ich hier schon gepostet)

Bei Swype zieht man den Finger ohne Absetzen nacheinander über die Buchstaben des Wortes, was man schreiben will - das sieht man auf dem Foto durch die blaue Linie. Das Smartphone erkennt dann das Wort und wandelt es um.

Ja, das ist neu für mich, und daher noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber es funktioniert gut. Ich kann mir vorstellen, dass man es nach einiger Zeit lieben lernt, und man vollkommen verwöhnt und faul wird ;o)







4) Kippen und Zoomen durch Video dokumentieren
Das Zoomen durch Kippen funktioniert gut, wie das Video zeigt. Da ich mich aber an das Zoomen mit zwei Fingern bereits gewöhnt habe, ist es aktuell schwer, diese Gewohnheit wieder umzustellen. Generell halte ich es aber für eine intuitive Art, das Gerät zu bedienen.



5) Google-Sprachsuche
Die Google-Sprachsuche funktioniert erstaunlich gut. Ich habe das übliche "Test" genauso wie ausgefallenere Worte wie "Dahlie" ausprobiert. Auch ganze Sätze erkennt das SII gut. Leider komme ich mir immer ein wenig doof vor, wenn ich in belebten Umgebungen anfange mit meinem Telefon zu sprechen, so dass ich je nach Umgebung dann doch auf die Tastatur zurückgreife.


6) Sensorempfindlichkeit bei Kippen variieren
Die Sensorempfindlichkeit lässt sich über das Hauptmenü->Einstellungen->Bewegung einstellen. Standardmäßig ist die Empfindlichkeit auf einen Wert in der Mitte eingestellt, was im Normalfall eine passende Einstellung ist. Ich habe die Empfindlichkeit sowohl nach langsam als auch nach schnell variiert, um zu sehen, wie sich das Verhalten ändert. Langsam kann ich nicht empfehlen. Für sehr ungeübte Nutzer ist es sicher gut, um sich an das Verhalten zu gewöhnen. Ich persönlich werde nervös und ungeduldig, weil es mir zu lange dauert. Die schnelle Einstellung ist ebenfalls gut - ich habe allerdings keinen so großen Effekt gemerkt im Vergleich zur mittleren Einstellung wie es beim langsam Stellen war.


7) Empfindlichkeit der Bewegungssteuerung beim Spielen testen
Habe ich nicht getestet. Ich bin nun mal kein Spieler ... außer vielleicht "Cut the rope" und "Angry birds", aber da ist die Bewegungssteuerung egal.

8) Smartphone mit Umdrehen stumm schalten
Habe ich ausprobiert. Das ist intuitiv und an sich eine sehr passende Geste. Funktioniert gut.

9) Sensorempfindlichkeit beim Schwenken variieren
Hier gilt ähnliches wie beim Kippen. Das Kippen finde ich insgesamt intuitiver als das Schwenken. Ich habe erst versucht, die Bewegung aus dem Handgelenk durchzuführen, als würde man die Icons wegschleudern wollen, bis ich verstanden habe, dass Schwenken meint, dass man nur das Gerät leicht nach links und rechts kippt - wie beim Zoomen nur nicht nach vorne und hinten.

10) Homescreen gestalten

Den Homescreen kann man auf unterschiedliche Arten gestalten. Die einfachste Möglichkeit ist ein eigenes Hintergrundbild. Eine Auswahl hat das SII direkt mitgeliefert, die man mit dem Menüpunkt "Hintergrundbild" erreicht. Eine riesige Auswahl freier Bilder findet man auch üebr die App "Zedge". Ich habe mich für bunten Rauch entschieden.
Der Homescreen kann aus bis zu sieben einzelnen Bildschirmen bestehen. Durch hin und her blättern kann man zwischen den unterschiedlichen Bildschirmen wechseln. Die Anzahl der Bildschirme lässt sich über den Menü-Punkt "Bearbeiten" anpassen.




10.a) Widgets auf dem Homescreen (hatte ich hier schon mal gepostet):
Um Widgets auf den Homescreen zu bekommen, drücke ich den Menü-Knopf und wähle dann „Hinzufügen“ und „Widgets“ – alles was erscheint ist ein winziger Strang am unteren Ende des Bildschirms. Das mag den Vorteil haben, dass man sieht, wo man das Widget hin schiebt. Ist aber insgesamt mit viel Geschiebe verbunden und sehr unübersichtlich. Da ich die Standarduhren nicht so schick finde, will ich Uhren nachinstallieren. Die finde ich auch prompt im Market – aber nach dem runter laden und installieren leider nicht mehr auf dem Telefon. Sie werden mir im Taskmanager auch angezeigt, dass ich sie installiert habe – aber ich habe es noch nicht geschafft sie auf meinen Homescreen zu bekommen.



Über Widgets auf dem Home Screen lassen sich alle möglichen Inhalte hinzufügen - beginnent mit der Uhr, die irgendwie fast jeder auf seinem Screen hat, bis hin zur selbstprogrammierten App, die einem den Kaffeekonsum bei der Arbeit berechnet und weiß, wie viel man noch an Guthaben in der Kaffeekasse hat.

11) Icons durch Schwenken verschieben
Siehe Punkt 9. Nutze ich insgesamt nicht, da ich mehr Gefühl dafür habe, wo meine Icons landen, wenn ich sie mit dem Finger verschiebe.

12) Flüssige Nutzung eines 3D Spiels testen
Habe ich nicht getestet.

13) Verwalten der Home Screens testen

Ich bin nicht sicher, was genau mit diesem Punkt gemeint ist außer dem Anlegen von weiteren Screens. Dazu mehr unter Punkt 10.

Samstag, 25. Juni 2011

Messaging

Heute will ich ein paar Worte über die Alltagstauglichkeit und Erreichbarkeit mit dem Galaxy verlieren. Es leistet mir in meinem normalen Alltag wirklich gute Dienste.

Private Mailkonten (POP3 und dergleichen)
Neben meinen Google-Account habe ich sehr einfach zwei weitere eMail-Accounts einbinden können. Besonders bequem finde ich, dass direkt nach Eingabe der eMail-Adresse bereits viele Serverinformationen durch das Galaxy SII abgerufen werden, so dass ich einiges an Tipparbeit einspare. Außerdem kann das nervige Nachsehen nach den passenden Einstellungen ausbleiben, was bei mehreren Konten zum Teil ein recht mühseliges Zusammensuchen von Daten bedeutet (welcher Eingangsserver, welcher Ausgangsserver, wie war noch mal das Passwort, welche Schutzeinstellungen, etc.). … okay, das Passwort sollte man immer noch selber wissen :o)

Arbeits-Mailkonten (Lotus Notes)
Bei der Arbeit bin ich an Lotus Notes gebunden, das ich über den Notes Traveler synchronisiere (Kalender, eMails und auch meine Kontakte). Die Installation per apk-Datei war absolut reibungslos – ebenso wie die Synchronisation anschließend. Ich denke, mit dem Traveler habe ich auch meinen Strom-Fresser gefunden. Das WLAN läuft den ganzen Tag und der Traveler gleicht sich permanent mit dem Server ab (zumindest in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr). Leider lässt sich Notes nicht gut in die restliche Messenger-Funktionalität einbinden, so dass die Mails gesondert angezeigt werden und auch der Kalender in einer eigenen Anwendung laufen.

Social Hub
Die Sinnhaftigkeit der vier Hubs war mir im Theorieteil nicht so ganz klar. Ich habe die eher mit einem „Naja, das ist nichts für mich – bunter Spielkram.“ abgetan. Beim täglichen Gebrauch ist nun aber der Social Hub doch wieder auf einen Home-Screen gewandert. Er zeigt mit Zahlen an, wie viele Nachrichten unbearbeitet auf mich warten und ist damit ganz informativ. Das Nette ist, dass er bereits Mails und Nachrichten und Feeds zusammen anzeigt.


Anzeige in der Statusleiste
Nachrichten, Google Talk Meldungen, Mails und auch der Traveler zeigen ihre Nachrichten in der Statusleiste an. Ich komme ab und zu mit den Symbolen durcheinander, aber insgesamt ist es schnell und übersichtlich.


Fazit:
Ich bin zufrieden. Es ist praktisch im Arbeitsalltag. Mails lassen sich schnell und leicht schreiben.

Vergleich mit dem HTC Desire
Einziges Manko ist die Tastatur. Ich verstehe nicht, warum ich als einziges Satzzeichen nur den Punkt habe. Von meinem HTC bin ich gewohnt, dass ich auf die Tasten einen Moment länger drücken kann und dann kommt eine Zweitauswahl. Damit habe ich direkt alles Sonderzeichen in der Tastatur. Das macht das ganze Tippen deutlich schneller. Beim Samsung geht dann nur das kleine Menü mit den Sonderbuchstaben auf. Hier würde ich an Samsungs Stelle noch mal bei HTC spieken.

Die Tastatur des HTC Desires

Nachtrag: Ich habe mich heute noch mal rumprobiert und die Tastatur wird der vom HTC ähnlicher, wenn man die Swype Tastatur ausgewählt hat, statt der Samsung Tastatur. Weiter hat mich jemand belehrt, der schon länger ein Samsung besitzt, dass man am besten im APP Store eine andere Tastatur runter laden sollte.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Schutz des Äußeren mit Display-Folie

Das Gerät ist nun eine Woche bei mir und hat mich jeden Tag überall hin begleitet. Da das Display hochglänzend ist und man das Gerät fast ausschließlich mit den Fingern bedient, war ich die ganze Zeit ein wenig in Sorge, dass dem Display was passiert. Gleichzeitig habe ich es nicht gerne irgendwo abgelegt, da ich Angst hatte, die 8 MP Kamera zu zerkratzen, das mir nämlich im Laufe des Jahres leider bei meinem HTC passiert ist.

-> Anmerkung eines Kollegen „Wo ist die gute, alte Zeit hin, wo man noch eine Schiebekappe zum Schutz der Kamera hatte?!“ – Ja, da kann ich ihm nur zustimmen.

Insgesamt wirkt das Äußere des Geräts mit dem glänzenden Plastik zwar ganz schick, aber nicht so wertig wie bei Konkurrenzprodukten wie dem iPhone oder dem HCT Desire. Die wirken robuster und nicht so zerbrechlich. Während die Rückseite auf den ersten Blick durch die Struktur noch halbwegs robust wirkt, so machen die Seiten und Vorderseite eher einen labilen Eindruck. Beim Einlegen des Akkus hatte ich Angst, dass ich die dünne Plastikabdeckung beim raus- und reinklicken zerbreche. Aber das „zahlt“ man dann wohl für das geringe Gewicht des Geräts.

Da mein Männe der Meinung war, dass ich das Samsung sehr mag und dass es sich wohl lohnt auch mit dem Testgerät gut umzugehen, hat er mir einen Displayschutzfolie und eine Tasche besorgt – auch wenn ich das Telefon ja wieder abgeben muss, so muss ich ja das Display nicht zerkratzen – wäre ja echt schade drum!

Also habe ich schnell das Mikrofaser-Brillenputztuch geschnappt und das Display gereinigt und anschließend vorsichtig eine Folie drauf geklebt.

Leider sind die so perfekt geschnitten, dass auch die kleinste Schieflage dazu führt, dass die Folie am Rand auf den Kanten liegt, so dass Luft unter die Folie kommt. Also musste ich sie noch ein Mal abziehen mit der Folge, dass ich nun eine kleine Blase unter der Folie habe – macht aber nichts. Die Bedienung geht immer noch reibungslos, auch mit der Folie. Um die Kamera auf der Rückseite zu schützen, habe ich eine kleine Lederhülle bekommen. Der Vorteil ist, dass das Display durch das Innenmaterial immer direkt gereinigt wird.

Montag, 20. Juni 2011

Navigation und GPS Modul die II

Am Wochenende sind wir (mein Männe und ich) eine größere Strecke mit dem Auto gefahren, also was bietet sich da besser an, als das Galaxy SII auf seine Fähigkeiten bezüglich Navigation zu testen. Als Navigationssoftware haben wir bei der Fahrt den CoPilot und die Google Navigation ausprobiert.

Da wir nicht einschätzen konnten, wie viele Daten sich Google so zieht, während es die Karten nach und nach läd, sind wir die meiste Zeit mit dem CoPilot gefahren. Zunächst hat es aber ewig gedauert, bis wie ein GPS Signal bekommen haben – egal ob wir zusätzlich 3G an hatten oder nicht.

Nachdem das Signal aber da war, war die Navigation gut. Wir haben auf der gesamten Strecke nicht ein Mal das GPS Signal verloren. Das große Display mit der automatischen Helligkeitsanpassung ist SUPER zur Navigation – besonders bei großen Helligkeitsunterschieden wie sie beim Durchfahren von Tunneln vorkommen.

Kurz vor Ende der Strecke haben wir das letzte Stück mit der Google Maps Navigation getestet. Auf die funktioniert einwandfrei. Kein Springen der Strecke, konstantes GPS Signal, leicht verständliche Sprache.

Als besonderes Leckerlie haben wir als extra Ebene die Satelliten-Ansicht über die normale Straßenansicht gelegt. Das gibt einen ganz anderen Eindruck von der Strecke als mit der „gemalten“ Karte. In fremder Umgebung sicher hilfreich!

Fehlt nur noch die Street-View.

Fazit: Das Galaxy SII ersetzt jedes Navi im Auto!

Reportage-Aufträge zum Thema Fotos, Videos und Display.

Auf der Seite von trnd wurde in der vergangenen Woche ermittelt, welche Funktionen rund um Foto und Video beim Galaxy getestet werden sollen. Hier das Ergebnis:



Im Folgenden meine Erfahrungen rund um die Fragen. Ich habe die meisten Bilder hier in der Auflösung verkleinern müssen, damit sie auf den Blog passen. Um trotzdem die Qualität der Bilder aussagen zu können, aber ich bestimmte Details in Originalgröße mit original Auflösung belassen und, um sie dennoch klein genug für den Blog zu bekommen, nur einen kleinen Ausschnitt gezeigt. Um diese Bilder original groß zu sehen, muss man erst auf die Bilder klicken.

1.) Im Dunkeln fotografieren mit dem LED Licht:
Das LED Licht ist erstaunlich hell. Es schafft es, nahe gelegene Gegenständen anzuleuchten und auch bei dämmerigem Licht noch Fotos zu machen, auf denen man das Motiv noch erkennt. Ich habe zwei Bilder mit und ohne LED Licht gemacht.



Ich habe die Bilder mit Photoshop geöffnet und anschließend für den Blog in der Größe verkleinert. Sieht man sich hier die Bilder bei einer Skalierung von 100% - also in Originalgröße an - so sind die Details im Bild komplett verschwommen. Das leider mit und ohne LED Licht.




Bei Tageslicht sind die Bilder ganz ordentlich. Nur bei der Betrachtung in Originalgröße sieht man bei den dunkleren Bildpartien ein leichtes Rauschen.




2.) Video in bewegter Umgebung aufnehmen:
Nicht getestet.

3.) Qualität der Anzeige des Displays:
Super! Ich habe zwar noch nicht besonders viele Fotos angesehen und erst recht keine von einem Sonnenuntergang, aber besonders die automatische Helligkeitsanpassung des Displays überzeugt mich. Ich habe am Wochenende das Galaxy SII als Navigationsgerät im Auto genutzt (siehe gesonderten Eintrag), und besonders bei wechselndem Wetter und Durchfahren von Tunneln und Brücken ist die Anpassung der Displayhelligkeit wirklich sehr angenehm! Fotos und auch Bildschirmhintergründe werden gestochen scharf dargestellt, das zoomen geht leicht von der Hand, insgesamt klasse!

4.) In der Dämmerung fotografieren:
Drinnen erfolgt, siehe Punkt 1. Außen kommt noch.

5.) Die Leuchtkraft des Displays:
Siehe Punkt 3.

6.) Fotos auf TV oder Computer übertragen:
Zum Online stellen, wollte ich die Fotos auf meinen PC übertragen. Ich habe die Variante mit dem USB Kabel gewählt. Ich habe das Kabel angesteckt und war es dann von meinem HTC gewohnt, dass ich sich eine Meldung über die Verbindungsart öffnet. Hier tat sich erst mal nichts. Dann ging eine Meldung, dass MTP initialisiert wird. Weiter unten steht die Meldung, dass ich Start drücken soll, um Samsung Kies zu beenden. Das sollte man nicht tun! Auch wenn sich am Telefon nichts sichtbares mehr tut, so kann man unter Windows auf dem verbundenen PC ein neues Gerät finden - das GT-I9100 (Samsung Galaxy SII). Unter \Phone\DCIM\Camera findet man anschließend seine Fotos.
Beendet man das KIES, so wird auch das Gerät nicht mehr unter Windows angezeigt.
Fazit: Hier finde ich die HCT Variante mit den Meldungen deutlich besser und intuitiver als die von Samsung. Aber das Galaxy SII geizt eh ein wenig mit Statusmeldungen.

7.) Mehrere Fotos vom gleichen Motiv machen und zoomen:
Das Zoomen funktioniert intuitiv mit den Fingern. Das ist sehr praktisch. Die Aufnahmen werden allerdings sehr wischig, besonders im Dunkeln. Ich denke, das ist dem digitalen Zoom geschuldet, der nun mal nicht die gestochen scharfen Bilder macht wie ein optischer. Ich würde das Zoomen eher vermeiden, wenn man gute Bilder haben will. Unten zwei Bilder, das erste zeigt das ganze Bild und das zweite einen Ausschnitt in Originalgröße.



8.) Filmen und zoomen:




Einfaches Video mit Weißabgleich für Tageslicht. Das Zoomen mit zwei Fingern auf dem Bildschirm geht gut, allerdings verwackelt dann auch das Bild durch die Erschütterung.



Simples Testvideo mit dem LED Licht. Obwohl ich mit dem Smartphone nicht direkt am Zielobjekt bin, ist das Licht so stark, dass die meisten Details im Bild überstrahlt sind.

9.) Das gleiche Motiv mit unterschiedlichen Schwenks filmen:
Habe ich nicht getestet.

10.) Person fotografieren und Aufnahmemodi testen:
Da ich um eine Modellfreigabe herumkommen wollte, die man braucht, wenn man Fotos von Personen öffentlich stellt, habe mich beim Testen der Funktion auf mein Manga-Bunny beschränkt.
Direkt beim Fotografieren sieht man wirkliche Unterschiede nur beim Modus Cartoon.


Panorama und Action sind bei einer still stehenden Person eher nicht einzusetzen. Da ich das Handbuch zum Galaxy SII nicht gelesen habe – wie sicher über 90% der Anwender - sind mir die Modi Lächelnd und Beauty erstmal unklar. Mir scheint, dass man nicht mehr fokussieren kann – evtl. heißt Beauty ja nur, dass ein automatischer Weichzeichner über das Bild gelegt wird??? Vielleicht aber auch nicht. Evtl. teste ich das noch mal beim Selbstportrait ;o)


11.) Clips zusammenschneiden und mit Musik unterlegen:

Habe ich nicht getestet. Was hat der Videoschnitt mit dem Gerät zu tun? Videos aufnehmen kann man mit dem Galaxy SII und den Rest würde ich aus Bequemlichkeit nicht auf einem Smartphone machen – dazu gibt es eine Menge SW umsonst für den Rechner, an dem man eine Maus und einen großen Bildschirm hat.

12.) Selbstportrait:
Gibt es von mir nicht - man kann die lustigen Modi wie Cartoon nicht auf die Portrait-Kamera anwenden.

Gesammeltes Fazit:
Für ein Smartphone sind die Foto- und Videofunktionalitäten mehr als ausreichend! Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Galaxy SII eben auch „nur“ als Smartphone, also als smart phone, also ein smartes Telefon, also ein Telefon mit smarten Diensten nutzen würde, und nicht als Hauptfotoapparat oder Camcorder. Für richtig gute Fotos habe ich eine D-SLR. Für gute Schnappschüsse unterwegs oder das lustige Video ist das Galaxy SII aber perfekt.