Mittwoch, 23. März 2011

Florence Projekttreffen in Granada, ES- 23.03.11

Auch der Mittwoch beginnt mit Sonne und frischer Luft. Es ist Frühling, sogar in der Stadt singen die Vögel bei Sonnenaufgang, dennoch liegt auf den Bergen noch Schnee.




















Am Abend gehen wir gemeinsam Tapas essen und anschließend zur Alhambra. Laut der Touristik-Information sind die Tickets sehr gefragt, so dass wir bereits am Vorabend welche gekauft haben. Laut Wikipedia ist die Alhambra "[a'lamb?a] eine bedeutende Stadtburg auf dem Sabikah-Hügel von Granada, die als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Grundfläche der Burganlage beträgt 730 m x 180 m und ist damit etwa 13 Hektar groß."
Aus mir nicht ganz erklärlichen Gründen gehen wir zu den nächtlichen Öffnungszeiten zwischen 22 und 23:30. Auf dem Weg den Hügel hoch sind wir die einzigen.




















Oben angekommen müssen wir noch einen Moment warten bis wir rein dürfen. Vom Hügel aus hat meine schöne Aussicht über die beleuchtete Stadt, die per Foto kaum wiedergegeben werden kann. Leider beginnt es zu regnen und winden, so dass wir während der Wartezeit erst durchgeweicht und anschließend durchgepustet werden.









Punkt 22 Uhr werden wir rein gelassen, nicht vorher. Es ist auch nicht erlaubt, einen Meter neben dem Absperrband zu stehen. Die Leute dort sind sehr strikt. Im Inneren steht an jeder Ecke ein Aufpasser und zischt uns an "Do not touch it!" oder "No flash!". Insgesamt scheint die Alhambra sehr schön und sehenswert, allerdings sieht man bei Dunkelheit nicht allzuviel. Besondere Tore die Puerta del Vino ...




















... oder Innenhöfe wie der Comares, der Myrtenhof liegen im Dunklen und wirken zwar auf der einen Seite sehr schön, werden aber durch die Dunkelheit und vor allem den Regen und Wind ein wenig entzaubert. Ein Besuch bei Tageslicht lohnt sich auf jeden Fall.




















Schade ist auch, dass der Löwenbrunnen in der Mitte des Palastes abgebaut ist. Er steht im Inneren und wird bewacht wie die Kronjuwelen. Hier sind Fotos komplett verboten.

Gegen Mitternacht liege ich im Bett. Morgen geht es wieder nach Hause!

Dienstag, 22. März 2011

Florence Projekttreffen in Granada, ES- 22.03.11

Nachdem im Herbst das letzte Projekttreffen in Oldenburg war, und letzte Woche das Review in Brüssel geschafft wurde, findet das aktuelle Projekttreffen in Granada statt. Nach 11 Stunden Anreise mit Flug von Bremen über München nach Madrid und dann nach Malaga und einer Taxifahrt nach Granada, ging am Abend der Anreise am 21.03.11 nicht mehr viel.


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Der heutige Tag begann sonnig und frühlingshaft frisch, hat sich aber leider zum Mittag ein wenig bewölkt. Mit 17 Grad Lufttemperatur ist es jedoch gut auszuhalten, so dass wir gesammelt einen Verdauungsspaziergang nach dem Mittagessen gemacht haben. Wir sind die Carrera del Darro hoch und die Calle de San Juan de los Reyes wieder zurück gegangen. Von der Carrera del Darro aus konnte wir bereits einen Blick auf das "Alhambra and Generalife" werfen, was die Nr. 1 Sehenswürdigkeit hier in Granada ist.







Die Straßen sind zum Teil so eng, dass die Autos kaum noch durch passen. Das hält hier jedoch kaum jemanden davon ab, möglichst schnell durch die kleinen Gassen zu fahren - zur Not wird der Spiegel eben schnell ran geklappt und weiter geht es. An den Gebäuden geht das nicht immer spurlos vorüber.















Auf dem Weg habe ich weitere Sehenswürdigkeiten entdeckt:




















Es wechseln sich sehr schöne Häuser mit abrissreifen Gebäuden ab, was den kleinen Straßen einen ganz eigenen Charm gibt.


































Nachdem wir nach dem Projekttreffen noch Karten für das Alhambra für Mittwoch gekauft haben, laufe ich am Abend noch eine kleine Runde durch die Stadt. An fast jedem Platz steht ein nett beleuchteter Springprunnen. Vor dem dunkler werdenen Himmel ist das Lichtspiel schön anzusehen, aber unmöglich auf einem Foto festzuhalten.