Freitag, 22. Juni 2012

Florence Projekttreffen in San Sebastian - 22.06.2012

Heute ist der letzte Tag. Wir Arbeiten bis nachmittags und fahren dann mit dem Bus nach Bilboa, von dort fliegen wir über München zurück. Halb zwölf bin ich ziemlich müde wieder zu Hause.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Florence Projekttreffen in San Sebastian - 21.06.2012

Heute Morgen ist es sonnig!

Blick aus dem Hotelfenster
... aber kaum, dass wir bei der Arbeit ankommen, wird es extrem stürmisch und zieht zu. Mittags ist es richtig kühl geworden, als wir zum Mittagessen gehen. Heute gibt es "Russian Salad" als Vorspeise, Kabeljau als Hauptgericht und Obstsalat zum Nachtisch. Ich esse von den Hauptgerichten nur die Hälfte und fühle mich deutlich besser als die letzten beiden Tage.
Ausgehend von Tomaten entbrennt eine Diskussion darüber, ob Tomaten wirklich Gemüse oder Früchte sind, dass Erdbeeren keine Beeren sondern Nüsse sind und dass Artischocken zu den Diesteln gehören. Google/ Wikipedia sagen dazu: "Erdbeere zählen aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten" - die kleinen Nüsschen sind die Punkte außen drum rum. Und auch die Tomate ist kein Gemüse sondern "umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, als Tomate bezeichnet". Als Artischocken isst man die Blütenstände der "distelartigen, kräftigen Kulturpflanzen". Nun sind wir gut vorbereitet für das gemeinsame Abendessen.

Zum Feierabend fängt es passend an zu regnen, hört aber wieder auf, wenn wir zum Essen gehen. Es ist angenehm frisch. Das Social Event findet im "Urbano" statt. Es gibt 3 Gänge und in jedem Gang können wir wählen.

Menü in Baskisch und für uns in Englisch
 Ich versuche den Tomatensalat, die Tintenfische und das Ananas-Soufflé. Der Salat ist mit Thunfisch-Tatar, der halb-roh ist und schmeckt wirklich exorbitant. Die Tomaten haben extrem viel Geschmack. Bei den Tintenfischen bin ich zunächst skeptisch, da der eine mit der Tinte der Tintenfische zubereitet ist, aber unser spanischer Partner sagt mir, in Spanien muss man ein bisschen mutig sein beim Essen, das meiste schmeckt sehr gut. Und sie hat recht! Das Soufflé habe ich mir anders vorgestellt, aber auch das ist lecker und bildet einen guten Abschluss. Insgesamt war es nicht zu viel für einen Abend und wirklich richtig lecker. Danke!

Links nach rechts: LOCAL TOMATO salad, SMALL SQUID, Pineapple SOUFFLÉ

Mittwoch, 20. Juni 2012

Florence Projekttreffen in San Sebastian - 20.06.2012

Tag zwei beginnt auch grau, mausert sich aber gegen Mittag zu einem sonnigen und fast klaren Tag, was wir jedoch (vorerst) nur in der Mittagspause kurz merken.
Das Verständnis eines kurzen Mittags der Spanier gleicht nicht unbedingt dem meinen, denn es gab bereits gestern und heute je 3 Gänge. Gestern gab es zunächst eine Quiche als Vorspeise, dann Schweinebraten mit Pommes als Hauptgang und als Nachtisch eine Apfeltart mit Puddingfüllung - aus dem Grund konnte ich gestern auch gut auf das Abendessen verzichten. Heute gab es Paella - als Vorspeise! - dann zwei Hamburger-Frikadellen, Pommes und Soße und als Nachtisch so was ähnliches wie Arme Ritter. Puh! Vielleicht lasse ich das Abendessen heute auch wieder aus...

Es ist halb sieben und der Feierabend naht, und prompt fängt es an zu gießen wie aus Eimern. Vom Sonnenschein ist nichts mehr zu sehen.

Die nette Aussicht vom Vortag bei Regen

Am Abend gehen wir in den Hafen, weil die meisten Fisch essen wollen. Es ist immer noch sehr grau und tröpfelt ein bisschen, aber es ist definitv trockener als am Nachmittag.

Hafen von San Sebastian
 An der Spitze des Hafens kehren wir in das "Sebastian" ein und erwischen wahrscheinlich das teuerste Fischrestaurant vor Ort. Ich bin im Nachhinein doch ganz froh, dass ich vom Mittag noch so satt bin, denn bei den Preisen fällt man vom Glauben ab. Salat (Eisberg mit Tomaten und Zwiebeln in Olivenöl ertränkt) 5 Euro, fast kein Fisch unter 20 Euro und nach oben fast offen. Die Niederländer teilen sie je zu zweit einen Steinbutt und mein Gegenüber ist denn Thunfisch für 18 Euro, der immerhin ein bisschen Salat mit einer Olive dabei hat (Foto).

Steinbutt (links) und Thunfisch (rechts)
Die Rechnung lässt anschließend alle die Ohren schlackern. Mit sieben Personen haben wir eine Summe von 251 Euro generiert - der Steinbutt, der für zwei Personen mit 58 Euro angepriesen wurde (zumindest hatten wir das so verstanden) kostet dann doch nicht knapp30 Euro pro Person, sondern eher 40 Euro pro Person, da der rohe Fisch gewogen wurde und der Preis bei 58 Euro pro Kilo lag. Immerhin hatte jede Person zwei Filetstücke für die 40 Euro.

Durch die Küche zu den Toiletten
  Wirklich eigenartig fanden wir, dass man durch die offen Küche zu den Toiletten gehen musste - vorbei an den Pfannen, Töpfen und offenen Lebensmitteln und dem aufgestapelten Fisch.

Hafen bei Nacht
  Zumindest der Abend ist dann recht hübsch anzusehen und wir gehen zu Fuß zum Hotel zurück.

Dienstag, 19. Juni 2012

Florence Projekttreffen in San Sebastian - 18./ 19.06.2012, Anreise, Ankunft und Arbeit

Die Anreise nach San Sebastian verlief ohne Probleme. Nachdem wir mit Delta und KLM nach Amerika gereist sind, weiß man auf jeden Fall die Lufthansa wieder mehr zu schätzen. Und auch der Bus von Balboa nach San Sebastian war gut zu finden und pünktlich. Das Wetter ist allerdings weniger angenehm. Während wir in Frankfurt bei Sonnenschein abgeflogen sind begrüßten uns gestern hier dicke Wolken.
Geschäftiges Treiben am Flughafen in Frankfurt bei Sonne
Wir konnten jedoch trocken vom Hotel aus in die Innenstadt gelaufen, um uns was zu Essen zu besorgen. Dabei sind wir am Wasser entlang auch an der Maria Christina Brücke vorbei gelaufen bis hin zur Zurriola-Brücke, an der man das Meer und das Kurhaus sehen kann.

Maria Christina Brücke in San Sebastian
 Beginn der Bucht und erster Blick auf das Meer
Heute Morgen werde ich vom Regen geweckt, der gegen die Scheibe prasselt und es ist so dunkel, dass ich nicht schon vor dem Wecker wach werde. Ich frage mich, ob es hier einfach später hell wird, oder ob das düstere Licht nur vom Wetter kommt. Während des Frühstücks gewittert es ordentlich, so dass wir uns Schirme vom Hotel leihen, damit wir halbwegs trocken zur Bushaltestelle kommen. Nach 10 Minuten Busfahrt sind wir ein Stück höher in den Bergen, wo unser Partner sein Institut hat. Hier regnet es nicht mehr ganz so stark, und man hat einen netten Ausblick von der Pause-Ecke aus - die brauchen wir zu Hause auch noch :o)

Pause mit Aussicht
Nun ist jedoch keine Pause mehr - also später mehr...

Kurz nach sechs machen wir Feierabend, so dass wir halb sieben im Hotel sind, wo ich schnell noch ein Foto machen lasse.

Der gute Papp-Mann sitzt in der Lobby des Astoria Hotels
Um sieben geht es dann direkt weiter in die Stadt, wo wir auf dem Plaza de la Constitución bei einem kühlen Bier und Rotwein besprechen, wo wir essen wollen. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen, auch wenn immer noch dicke Wolken am Himmel stehen.

Bucht von San Sebastian
Da wir erst gegen halb neun eine Entscheidung haben, entschließe ich mich, die Runde hier zu verlassen. Es ist mir zu spät geworden, um noch zu Essen. Also mache ich mir auf zum Hotel und beende den Tag hier.

Montag, 11. Juni 2012

Nächste Woche geht es wieder los - San Sebastian, Spanien

Gerade mal drei Wochen wieder zu Hause, schon geht es wieder auf Tour. Unerwartet werde ich doch mit zum Projekttreffen nach San Sebastian in Spanien reisen. Los geht es nächste Woche Montag, 18.06.2012 von Bremen über Frankfurt nach Bilbao und dann noch eine Stunde weiter mit dem Bus.
Das Wetter ist, laut unserem spanischen Partner, auch nicht berauschend - es regnet in Strömen. Der Juni wird generell als vergleichbar mit unserem April angekündigt.

Hier ein aktueller Wetter-Ticker: