Donnerstag, 26. September 2013

Auftragsarbeit: Broschenstrauß

Nachdem ich letztes Jahr zu meiner Hochzeit unbedingt einen Broschenstrauß haben wollte, in Deutschland aber keinen gefunden habe, habe ich mir die Kenntnisse selber angeeignet und mir den Strauß selber gebunden. Die ganzen Familien (von Braut und Bräutigam) haben letztes Jahr mit gesammelt, um genug Broschen für meinen Strauß zusammen zu bringen.

Mein Brautstrauß
Auch bei meinen Freundinnen ist der Strauß gut angekommen und hat viel Beachtung gefunden. Eine dieser Freundinnen, genau genommen eigentlich meine beste Freundin, wird nun Freitag heiraten. Um ihr eine Freude zu machen, habe ich mich mit ihrer Schwester und ihren Eltern zusammen getan und ihr aus den alten Broschen ihrer Familie einen eigenen Brautstrauß gemacht. Diesen hat sie nun am Dienstag überreicht bekommen, und ich glaube, sie hat sich gefreut :o)

Auftragsarbeit: Broschenstrauß
Ich bin fasziniert davon, wie stark das Aussehen von der Broschenzusammenstellung abhängt. So hätte ich während der Sammel-Phase nicht sagen können, wie der finale Strauß aussehen wird.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Philips Tao Teezubereiter

Nachdem ich die Nestle Special.T wieder verkauft hatte, habe ich das Geld re-investiert und mir von Philips den Tao Teezubereiter zugelegt (Produktseite von Philips) - allerdings gebraucht! 

Zweifler könnten nun fragen, warum man so viel Geld für einen besseren Wasserkocher ausgeben sollte, denn im Grund ist der Tao nicht viel mehr als ein sehr schöner Wasserkocher in Teekannenform, der das Wasser je nach Teesorte auf unterschiedliche Temperaturen erhitzen kann und anschließend nach Ablauf der Ziehzeit mit einem Ton darauf aufmerksam macht. Ich habe mir die gleiche Frage gestellt und bin zu folgenden Ergebnis gekommen: 

Gute Wasserkocher, bei denen man die Wassertemperatur in einem für Tee sinnvollen Bereich einstellen kann, kosten ebenfalls bereits 70-100 Euro. Den Mehrpreis des Philips Tao zahlt man als Nutzer 1. für Bequemlichkeit, dass für 4. Teesorten die Temperatur vorgespeichert ist, und 2. die Möglichkeiten, die Ziehzeit automatisch mit dem rein Hängen des Teesiebes beginnen zu lassen. Die Temperatur muss bei normalen Wasserkochern meist jedes Mal von Hand eingestellt werden - das ist sicher kein besonders großer Akt, aber hier bietet der Tao durch 4 Knöpfe für vordefinierte Wassertemperaturen für Schwarz-, Grün-, Kräuter- und Rooibostee mehr Bequemlichkeit. Einfach den Knopf drücken und das Wasser wird auf die für den Tee optimale Temperatur erhitzt. Der Knopf des gewählten Tees zeigt durch Leuchten an, dass das Wasser erwärmt wird.

Erhitzen von Wasser für Grüntee - die entsprechende Leuchte ist aktiv, es ertönt ein Signalton und die Leuchte pulsiert, wenn die Temperatur erreicht wurde.
Wurde die Temperatur erreicht, so wird der Tee mit Hilfe eines mitgelieferten großen Edelstahlsiebs von Hand in die Kanne gehängt. Über einen Magnetpin am unteren Rand des Siebes erkennt die Kanne, wann das Sieb eingehängt wurde und startet automatisch die zum Tee passende Ziehzeit. Der Fortschritt der Ziehzeit wird über einen leuchtenden Lichtkranz um die Kanne angezeigt, der sich im Verlauf der Ziehzeit schließt. Ist die Ziehzeit abgelaufen so ertönt wieder ein akustisches Signal und der Lichtkranz blinkt.

Das Ende der Ziehzeit wird durch Blinken des geschlossenen Lichtkreises und ein Ton angezeigt.
Nun muss das Sieb ebenfalls von Hand aus der Kanne genommen werden. Es gibt auch Teezubereiter auf dem Markt, die ein in die Kanne integriertes Teesieb vorweisen. Der Tee wird dann direkt nach dem Einfüllen des kalten Wassers in das Sieb gegeben und eingehängt. Das Sieb wird nach erreichen der Wassertemperatur automatisch ins Wasser abgesenkt und nach der Ziehzeit auch automatisch wieder aus der Kanne gehoben. Beim Philips Tao muss man sich darum selber kümmern, und kann somit sowohl das heiße Wasser als auch das Herausnehmen des Tees vergessen. Der Nachteil der anderen Teezubereiter ist jedoch in meinen Augen, dass der Tee im Sieb schon beim Erwärmen des Wassers über dem Wasser in der Kanne hängt und dem Wasserdampf ausgesetzt ist, so dass der Ziehprozess bereits starten kann. Davon abgesehen haben viele der Zubereiter schlechte Bewertung bekommen, weil der Tee nach Plastik schmecken soll, da Gummidichtungen im Wasserbehälter vorhanden sind. Beides waren für mich Gründe, diese vollautomatisierten Teekocher nicht zu kaufen. Der Philips Tao ist im Inneren komplett aus Edelstahl und der Tee schmeckt einwandfrei.  
Neben den vier Knöpfen für die Standardteesorten gibt es noch einen weitern Knopf, über den man die Wassertemperatur (60-100 Grad) und die Ziehzeit (1-10 Minuten) frei einstellen kann. Das ist gut, wenn man man einen außergewöhnlichen Tee hat wie einen Chai, der aus Grün- und Schwarztee gemischt ist.

Auch traditionelle, japanische Tees lassen sich "formschön" mit dem modernen Wasserkocher zubereiten. So habe ich mir am Wochenende Matcha gemacht. Dazu wurde das Wasser im Kocher auf passende 80 Grad erhitzt, und die restliche Zubereitung erfolgte dann traditionell in einer Schale mit dem Bambusbeesen.

 Ich denke, dass man beim Philips Tao auch für den Formfaktor mit bezahlt - sieht doch schon netter aus, als mit einem normalen Wasserkocher.
Insgesamt  kann ich sagen, dass ich ziemlich zufrieden mit meinem Tao bin. Das Design ist schön, die Töne sind gefällig (was man vom aggressiven Piepen des Bosch Wasserkochers mit Temperaturwahl für 80 Euro nicht sagen kann) und das ganze Gerät ist gut durchdacht. Der Tee schmeckt gut, Ziehzeit und Wassertemperatur sind hervorragend abgestimmt, und alles weitere geht über den Sonderknopf. Auch die Reinigung ist kein Problem: Das Sieb kann man im Geschirrspüler reinigen und auch die Kanne ist in der Säuberung eher unproblematisch. Dennoch war mir der Originalpreis von Philips (~230 Euro!) zu teuer, und ich habe mir den Tao nur zugelegt, weil ich ein deutlich günstigeres Ausstellungsstück kaufen konnte. 

Der fertige Matcha.

Donnerstag, 11. April 2013

Die verrückt Meerschildkrote

Die verrückt Meerschildkrote das Spiegel Das Objekt die Spiegel: ...

Über Ostern haben wir ein altes Puzzel-Spiel wiedergefunden, welches in Taiwan hergestellt wurde. Die Übersetzung der Regeln ist so schön, dass ich sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte.

Das Spiel geht eigentlich darum, 16 Teile in zu einem Quadrat so anzuordnen, dass die Ober- und Unterkörper der Figuren farblich zusammenpassen - also nicht so, wie auf dem Foto.


 Auf der Rückseite nun die genauen Spielregeln, äh ich meine Das Objekt die Spiegel:


Und, alles klar?
Scheinen mühelos? Nein ruhig Sherz! Haben!

Dienstag, 26. März 2013

Kaffee-Leidenschaft, ...






... Licht und Schatten.
Bilder der Bezzera BZ07 Siebträgermaschine beim Espressobezug.

Samstag, 23. März 2013

Projekttreffen, Eindhoven, 19.-22.03.2013

Nun ist das letzte Treffen in unserem Projekt gekommen und die Partner treffen sich zur Vorbereitung des finalen Reviews in Eindhoven. Leider war das Queens bereits ausgebucht, so dass wir im La Rein unter gekommen sind. Da Hotel ist sauber und das Personal sehr nett, nur mit der Aufteilung und Einrichtung habe ich ein paar Probleme:

Zimmer im La Rein, eine Klarglas-Schiebetür trennt das Bad ab.
Direkter Blick auf die Toilette

Wie man auf den beiden Bildern erkennen kann, blickt man im Bad direkt auf die Toilettenschüssel. Nicht so schlimm, würde ich nun denken, wenn denn das Bad eine normale Tür gehabt hätte! Es gibt jedoch nur eine Schiebetür aus Klarglas. Da ich in dem Zimmer alleine wohne, macht es nicht so viel. Allerdings würde ich so ein Zimmer nur dann Paaren empfehlen, bei denen Privatsphäre gar keine Rolle mehr spielt.

Ansonsten hat das Bad keinerlei Haken oder andere Aufhängmöglichkeiten, nicht für das Händehandtuch, nicht für das Duschhandtuch, nicht für die kleine Fußmatte, die sehr nass wird beim Duschen, und auch nicht, um seine Kulturtasche anzuhängen.
Dafür habe ich aber mal ein Fenster nach hinten raus, so dass es - vom Rauschen der nicht merklich regulierbaren Lüftung mal abgesehen - nachts angenehm leise ist.

Der Blick aus dem Fenster des Hotelzimmers im 4. Stock am Abend

Wie bei den meinsten Treffen ist es grau und schneit. Schnee gab es auch im Dezember in Eindhoven und im Februar, als ich ebenfalls in Eindhoven war. Da macht es auch nichts, dass eigentlich bereits März ist, Schnee gibt es trotzdem!

Wetter in Eindhoven - grau.

Auch wenn mir gesagt wurde, ich solle nicht mehr so viel von meinen Restaurantbesuchen schreiben, so war doch das Abschlussessen am Donnerstag so lecker, dass ich mich nicht überwinden konnte, keine Fotos davon zu machen. Wir waren im Mood einem Asian and French Cuisine Restaurant. Als Vorspeise gab es für mich Sushi & Sashimi sowie Tempura Shrimps. Als Hauptgang hatte ich Black Angus Steak und Fires, dazwischen zwei Jakobsmuscheln, und das ganze wurde gekrönt vom Grand Dessert - einer Auswahl aus Crême Brulée, Tiramisu-Suppe, Lava-Schokokuchen und Maracuja-Eis. Sooo lecker!

Ach ja: Und ich habe schon mal das Essen mit Stäbchen geübt. Ein netter Kollege von Philips war so lieb und hat mir die Haltung gezeigt, so dass ich es am Ende geschafft habe, die dicken Sushi ebenso wie die Algenfäden mit den Stäbchen in den Mund zu befördern.

Sushi & Sashimi, Tempura Shrimps
Grand Dessert
Ansonsten gibt es hier in den Niederlande Flaschen, die schon zu über 20% aus Pflanzenteilen hergestellt werden und damit einfacher zu recyclen sein sollen.

Pflanzen-Flasche

Über das eigentliche Projekt darf ich natürlich nicht viel sagen. Es gabe auf jeden Fall großen Abschied zwischen den Partnern, mit vielen Bekundungen, dass man in Kontakt bleibt. Naja, schauen wir mal, wie gut das klappt. Meine Befürchtung ist, dass hier eher der Spruch "Aus den Augen, aus dem Sinn" eintreffen wird, was mich bei manchen Personen schon irgendwie traurig macht.

Mittwoch, 20. März 2013

Eingeladener Vortrag in Japan

Vor zwei Wochen hatte ich einen Professor aus Japan zu Gast bei uns im Institut. Wir hatten eine sehr interessante Unterhaltung über die jeweiligen Forschungsthemen. Als Folge des Treffens hat er mich zu seiner Konferenz im Herbst eingeladen.

Nun habe ich meinen ersten geladenen Vortrag ... in Aizu-Wakamatsu, Fukushima, Japan! Nachdem gestern durch die Nachrichten ging, dass die Kühlung der Brennelemente im zerstörten Atomkraftwerk ausgefallen ist, begegne ich der Einladung gerade mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite freue ich mich, dass ich eingeladen wurde und noch einmal die Chance bekomme, nach Japan zu reisen, auf der anderen Seite machen mir die häufigen Erdbeben in Kombination mit dem kaputten Werk schon Sorgen.

Hier ist auf jeden Fall der Link zur Konferenz. Ich bin schon eingetragen worden :o)

Burg Aizu-Wakamatsu, GFDL

Montag, 18. März 2013

Wenn der Frühling noch auf sich warten lässt ...

...verbringt man das Wochenende eben mit einem Chai-Latte beim Häkeln vor dem warmen Kamin, während draußen der Schnee-Regen gegen die Fenster  klatscht!
Und damit auch was sinnvolles dabei heraus kommt, habe ich mich bei der Auswahl der Häkelarbeit für ein Mug-Cozy entschieden, der meine Finger vor dem heißen Tee schützt:


Die Anleitung dazu habe ich bei Ravelry gefunden und dort kann man auch das Ergebnis sehen: Mug Cozy.